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Mit einer Patenschaft unterstütze ich das folgende von World Vision initiierte Projekt “Mphuka”:
Wo liegt das Projekt “Mphuka”?
Das Projekt befindet sich im Süden des Landes Malawi, im Distrikt Thyolo, ca. 60 Km südwestlich von Blantyre, der größten Stadt Malawis. Thyolo ist eines der beiden Hauptanbaugebiete für Tee. Zu “Mphuka” gehören 7000 Haushalte mit einer Gesamtbevölkerung von über 45000 Menschen. Hauptanbauprodukte sind Mais, Hirse, Bohnen und Kochbananen.
Warum wird Hilfe benötigt?
Ab etwa 1920 entstanden großflächig angelegte Teeplantagen im Distrikt Thyolo, durch die die sich selbst versorgenden Kleinbauern langsam von den guten Bö- den verdrängt wurden. Des Lesens und Schreibens und ihrer Rechte unkundig, blieben für sie nur schlechte Böden in unwegsamen Hängen des Distriktes. Leider haben sich in den letzten beiden Jahrzehnten zudem die Dürrejahre gehäuft, was dem Anbau des wichtigsten Grundnahrungsmittels Mais nicht zuträglich war.
Rund 80 % der erwachsenen Bevölkerung in “Mphuka” sind Analphabeten. Nur ca. 60% der 6- bis 13-jährigen Kinder besuchen eine Schule. Die Zahl und Ausstattung der Schulen entspricht nicht dem Bedarf.
Viele Lehrerstellen in den abgelegenen Dörfern sind nicht besetzt. Die meisten Lehrer sind Hilfskräfte, die nie eine pädagogische Ausbildung erhalten haben.
Im Projektgebiet gibt es lediglich fünf Kliniken und zwei Krankenhäuser. Leider sind die Wege dorthin lang und mühsam und es fehlt dort zumeist an den nötigen Medikamenten, ausgebildetem Personal und Transportmöglichkeiten.
Mehr als die Hälfte der Bevölkerung schöpft das Trink wasser an Flüssen, Bächen und Wasserlöchern, was wesentlich dazu beiträgt, dass neben Malaria Cholera und Ruhr die Haupttodesursachen sind.
Wer ist an der Projektarbeit beteiligt?
An der Projektarbeit sind Vertreter der zuständigen Behörden für Gesundheit, Schule, Landwirtschaft und des Bauamtes, der einheimischen Kirchen und von World Vision beteiligt. Ein Projektkomitee aus ge- wählten Vertretern der einheimischen Bevölkerung so wie Repräsentanten der genannten Organisationen leitet und überwacht die Projektarbeit.
Wie werden die Spenden eingesetzt?
Gesundheit:
Dorfgesundheitshelfer und traditionelle Geburtshelferinnen werden aus- bzw. fortgebildet. Sie führen re- gelmäßig Schulungsgespräche mit den Bewohnern durch, die Zusammenhänge zwischen Hygiene, Ernäh rung und Krankheiten verdeutlichen. Dabei werden die Bewohner auch über Maßnahmen zur Vorbeugung von Mangelerscheinungen sowie von Krankheiten unterrichtet. Kinder werden regeImäßig untersucht, um z.B. Mangelernährung bereits im Frühstadium zu erkennen. Ferner wird Ernährungsberatung angeboten und der Anbau und die Verwendung der eiweißreichen Sojabohne gelehrt. Um die häufig auftretenden Choleraausbrüche einzudämmen, wird in enger Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsprogramm der Regierung die Chlorierung des Trinkwassers gefördert.
Schule und Bildung:
Zur Verbesserung der Grundschulausbildung werden Schulgebäude erweitert, renoviert und ausgestattet. Auch einfache Lehrerwohnungen werden errichtet, um qualifizierte Lehrer zu motivieren, im Projektgebiet zu arbeiten. Durch die Bereitstellung von Lehrmaterial, Lehrerfortbildung und Ausrichtung von Schüler- wettbewerben wird die Grundschulausbildung auch qualitativ verbessert.
Ernährung und Landwirtschaft:
Die Bauern erhalten geeignetes Saatgut dürretoleranter Arten und Sorten sowie weitere landwirtschaftliche Hilfsmittel. Parallel dazu wird der Anbau von neuen Sorten, z.B. SüßkartoffeIn, Manjok und Bohnen, durch Versuchsfelder und Saatgutvermehrung gefördert, um die Abhängigkeit vom Maisertrag zu reduzieren. Außerdem werden die Kleinbauern in umweltschonenden bzw. verbesserten Anbaumethoden und Aufforstung unterrichtet. Die Nutztierhaltung, insbesondere von Schafen und Ziegen, soll intensiv gefördert werden. Durch Bau und Wartung mehrerer Brücken und Befestigung von Pisten sollen die Kleinbauern der Umgegend die Möglichkeit erhalten, ihre Überschüsse zu angemessenen Preisen zu verkaufen. Im Dorf soll ein Markt entstehen. Es ist geplant, die Familien durch die genannten Maßnahmen bei der Steigerung ihres verfügbaren Einkommens zu unterstützen.
Kirche und Gesellschaft:
Im Zuge der Projektarbeit werden die lokalen Kirchen durch übergemeindliche Schulungen gefördert. Um ihre soziale Verantwortung besser wahrnehmen zu können, sollen Vertreter der Kirchen ebenfalls an den Schulungsmaßnahmen für die Mitglieder des Komitees teilnehmen.
Mukutani, das Hüttendorf der Pokot im Nordwesten Kenias. Bereits seit 1996 ist World Vision mit einem Entwicklungsprojekt in der Region tätig.
Kontaktadresse:
World Vision
Deutschland e.V.
Am Houiller Platz 4
61381 Friedrichsdorf
Tel: (06172) 763-0
Fax: (06172) 763-270
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